Gewächshaus mit geregelten Anbaubedingungen
YAKE

YAKE Agrartechnik

Luftentfeuchtung für Gewächshäuser und Indoor-Farmen

YAKE entwickelt und fertigt Geräte zur Feuchteregelung für Gewächshäuser, Indoor-Farmen, Pilzkulturen und Räume zur Nacherntebehandlung.

Beschreiben Sie Ihre Kultur, die Anlage und die Zeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit. Aus Feuchtelast, Temperatur und vorhandener Klimatechnik ergibt sich, welche Geräte für Ihren Betrieb infrage kommen.

GARTENBAU / 01
Das Gewächshausklima verändert sich im Tagesverlauf. Transpiration, Bewässerung, Lüftung und die Gebäudehülle bestimmen, wann sich Feuchtigkeit ansammelt und wo Kondensation auftritt.

KULTUR UND KLIMAZIELE

Welche Luftfeuchtigkeit braucht Ihre Kultur?

Ein Feuchtesollwert ist erst zusammen mit Temperatur, Wachstumsphase, Licht und Luftbewegung aussagekräftig. Derselbe Messwert kann tagsüber unauffällig sein und nachts mit nassen Blättern oder Kondenswasser zusammenfallen.

Legen Sie den Zielbereich mit Ihrer agronomischen Beratung fest. YAKE nutzt diesen Bereich und die Messdaten der Anlage zur Auslegung der Geräte. Die folgenden Beispiele sind Planungsreferenzen, keine universellen Sollwerte.

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65–75 % r. F. nachts

Tomaten im Gewächshaus

Die Gewächshausberatung der University of Tennessee nennt für Tomaten einen nächtlichen Bereich von 65–75 %. Länger anhaltende hohe Feuchte kann den Krankheitsdruck und die Pollenfreisetzung beeinflussen.

Sorte, Temperatur und Kulturführung bestimmen den endgültigen Zielbereich; tagsüber kann ein anderer Bereich gelten.
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60–75 % als Arbeitsbereich

Erdbeeranbau

Bei Erdbeeren zählt neben der relativen Luftfeuchtigkeit besonders die Dauer der Blatt- und Blütennässe. Kühle, feuchte Bedingungen mit etwa 13–16 Stunden Nässe werden in Beratungsunterlagen von Cornell und Cal Poly als günstig für Botrytis beschrieben.

Den Arbeitsbereich mit Sorte, Temperatur und lokaler Fachberatung abgleichen.
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85–95 % r. F. je nach Phase

Pilze in der Fruchtungsphase

Pilzkulturen benötigen häufig hohe Feuchte. Art, Stamm und Kulturphase bestimmen, wie Befeuchtung, überschüssige Feuchte, Frischluft und Oberflächennässe gesteuert werden.

Für Inkubation, Primordienbildung, Fruchtung und Ernte sind getrennte Vorgaben erforderlich.

FEUCHTE IM TAGESVERLAUF

Warum steigt die Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus nachts?

Nach Sonnenuntergang oder dem Ausschalten der Beleuchtung sinkt oft die Temperatur. Pflanzen, feuchtes Substrat und Böden geben weiterhin Wasserdampf ab. Sinkt die Lufttemperatur bei gleichem Feuchtegehalt, steigt die relative Luftfeuchtigkeit.

Erreichen Dachflächen, Rohre, Rahmen oder Blätter den Taupunkt, entsteht dort Kondenswasser. Ein Sensor in der Raummitte kann solche lokalen Bedingungen übersehen. Deshalb gehören Zeitpunkt, Messort und Betriebszustand zusammen.

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Transpiration und Bewässerung

Blattfläche, Strahlung, Substrat, Bewässerungszeit und Bestandsdichte verändern die Feuchtelast. Erfassen Sie, wie lange die Luftfeuchtigkeit nach der Bewässerung erhöht bleibt.

02

Lüftung und Undichtigkeiten

Außenluft kann Feuchtigkeit abführen, wenn ihr Feuchtegehalt geeignet ist. Wetterwechsel und unkontrollierte Leckagen verändern diese Bilanz.

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Heizen und Kühlen

Heizen senkt die relative Feuchte, entfernt aber ohne Luftaustausch kein Wasser. Kühlregister können Wasser abscheiden; ihre Temperatur und Laufzeit entscheiden über die tatsächliche Entfeuchtung.

04

Nacht- und Übergangsphasen

Geschlossene Lüftungen, abgesenkte Heiztemperaturen, bewegte Energieschirme oder ausgeschaltete Leuchten können den Abstand zum Taupunkt schnell verkleinern.

MESSUNG VOR ORT

Wo tritt die Feuchtigkeit auf – und was passiert unmittelbar davor?

Ein hoher Feuchtewert erklärt noch nicht die Ursache. Dokumentieren Sie Ort, Dauer und den vorausgehenden Betriebswechsel. Ein Verlauf über sieben Tage mit Bewässerung, Lüftung, Heizung, Kühlung und Außenwetter ist aussagekräftiger als eine Einzelmessung.

Vergleichen Sie Messstellen im Pflanzenbestand, im Rückluftbereich, an Randzonen und in der Nähe kalter Oberflächen. Fotos und zeitlich zugeordnete Messdaten helfen bei der Bewertung von Leistung und Luftverteilung.

01

Ort der Kondensation

Dach, Rahmen, Blätter, Rohre, Luftkanäle, Boden oder Lagerware: Der betroffene Bereich zeigt, ob vor allem Oberflächentemperatur, Luftbewegung oder Wasserentzug untersucht werden muss.

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Dauer der Blattnässe

Erfassen Sie, wie lange Blätter, Blüten und Früchte nach Bewässerung, Nebel oder nächtlicher Abkühlung nass bleiben. Der Tagesmittelwert der Luftfeuchte reicht dafür nicht aus.

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Nächtlicher Temperaturabfall

Lufttemperatur, relative Feuchte und bekannte kalte Oberflächen vom Sonnenuntergang bis zum Morgen vergleichen. Lüftungs-, Heizungs- und Schirmbewegungen mitprotokollieren.

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Wiederkehrende Kulturprobleme

Zeitpunkt von Krankheitssymptomen und Behandlungen dokumentieren. Diese Angaben können auffällige Zeiträume zeigen, ersetzen aber keine agronomische Diagnose.

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Auffälliger Energiebedarf

Lange Heiz-, Kühl- oder Lüfterlaufzeiten können darauf hinweisen, dass sich Teile der Klimaregelung gegenseitig beeinflussen. Feuchteregelung und Energieeinsatz gemeinsam bewerten.

FEUCHTELAST ERMITTELN

Wie viel Wasser muss in welchem Zeitraum aus der Luft entfernt werden?

Die Grundfläche allein bestimmt die Entfeuchtungsleistung nicht. Benötigt werden Raumvolumen, Temperatur, Transpiration, Bewässerung, Luftwechsel, Türöffnungen, Wasserabscheidung vorhandener Kühlregister und die verfügbare Zeit bis zum Erreichen des Zielbereichs.

Eine Nennleistung bei 30 °C und 80 % r. F. dient dem Gerätevergleich. Sie ist keine Zusage für dieselbe Entfeuchtungsleistung in einer kühlen Nacht oder einem Kühlraum. Für die Auslegung zählen die tatsächlichen Betriebsbedingungen.

01

Feuchteeintrag

Transpiration, nasses Substrat, Bewässerung, Vernebelung, Reinigung, offene Wasserflächen, Außenluft, Türen, Personen und Verarbeitung erfassen.

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Wasserabfuhr

Lüftung, Abluft, Kühlregister und vorhandene Entfeuchter berücksichtigen. Wasser muss anschließend abgeleitet werden; Feuchtepuffer in Materialien wirken nur vorübergehend.

03

Verfügbare Betriebszeit

Festlegen, wie schnell die Anlage nach Bewässerung, Reinigung oder Abkühlung wieder im Zielbereich liegen soll und welche Kulturphasen besonders empfindlich sind.

04

Luftverteilung

Zu- und Rückluft, Bestandswiderstand, Schirme, Regale, Raumhöhe und die Entfernung zwischen Gerät und kritischer Zone bestimmen die wirksame Verteilung.

VERFAHREN VERGLEICHEN

Lüften, klimatisieren oder gezielt entfeuchten?

Die passende Kombination hängt von Außenklima, Kulturführung, Gebäudedichtheit, Temperaturgrenzen und Energiebedarf ab. Zunächst wird geklärt, ob Wasser entfernt, eine kalte Oberfläche geschützt oder Feuchtigkeit ergänzt werden soll.

Ein Gewächshausentfeuchter kann sinnvoll sein, wenn geschlossene Lüftungen erforderlich sind, Außenluft zu feucht ist oder Lüften zu viel Wärme abführt. Die Abstimmung mit der bestehenden Klimatechnik bleibt Teil der Planung.

01

Feuchte über Lüftung abführen

Prüfen, ob die Außenluft die innere Feuchtelast aufnehmen kann und Temperatur, Hygiene sowie Betriebsablauf den nötigen Luftwechsel zulassen.

02

Vorhandene Klimatechnik nutzen

Kühlregister und gegebenenfalls Nachheizung bewerten. Entscheidend ist die tatsächliche Wasserabscheidung über den gesamten Betriebsbereich, einschließlich kurzer Laufzyklen.

03

Eigenständige Luftentfeuchtung

Kondensations- oder Adsorptionsentfeuchter vergleichen, wenn der Wasserentzug auch ohne geeignete Außenluft stattfinden muss. Wärmeabgabe, Luftführung und Entwässerung mitplanen.

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Gezielte Befeuchtung

Bei zu trockenen Bedingungen in Pilzkulturen, Vermehrung oder Lagerung kann Befeuchtung erforderlich sein. Wasserqualität, Hygiene, Verteilung und Sensorposition bestimmen die Ausführung.

GERÄTE AUSWÄHLEN

Luftentfeuchter nach Temperatur, Feuchtelast und Einbauort vergleichen

Die Modellkarten zeigen das aktuelle Sortiment mit seinen Nennwerten. Für Ihre Anlage werden Leistung, Luftvolumenstrom, Stromversorgung, Kältemittel, Geräusch, verfügbarer Druck und Montagebedingungen des konkreten Modells geprüft.

Mehrere kleinere Geräte können bei getrennten Zonen die Luftverteilung und Verfügbarkeit unterstützen. In großen offenen Anlagen ist gegebenenfalls eine andere Luftführung sinnvoll. Layout und gemessene Last bestimmen Anzahl und Anordnung.

01

Kondensationsentfeuchter zur Deckenmontage

Wasserentzug ohne zusätzliche Stellfläche zwischen Kulturen oder in Gängen; innerhalb des Temperaturbereichs des gewählten Modells.

Tragfähigkeit, Wartungsabstand, Kondensatablauf und Zu- und Rückluftwege über dem Bestand prüfen.
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Freistehende Kondensationsentfeuchter

Zugängliche Geräte für Räume, in denen eine geschützte Stellfläche und ausreichende Luftzirkulation vorhanden sind.

Stellplatz, Entwässerung, Luftauswurf, Rückluft und Schutz bei Reinigung oder Materialtransport berücksichtigen.
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Adsorptionsentfeuchter mit Rotor

Geräte für niedrigere Temperaturen oder niedrigere Feuchteziele, für die das Adsorptionsverfahren besser geeignet ist.

Prozess- und Regenerationsluft, Regenerationswärme, Luftkanäle, Abluft und tatsächliche Feuchtelast gemeinsam prüfen.
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Ultraschall-Luftbefeuchter

Zur kontrollierten Feuchtezufuhr in Pilzkulturen, Vermehrungsräumen und geeigneten Lager- oder Verarbeitungsbereichen.

Wasseraufbereitung, Hygiene, Nebelverteilung, Sensorposition und Verriegelungen mit Lüftung oder Kühlung klären.

Die angezeigten Leistungswerte gelten für die jeweiligen Katalogbedingungen. Anzahl und Ausführung werden anhand der Messdaten, des Zielbereichs, der Betriebszeit und des Montageplans festgelegt. Modellseiten sind derzeit auf Englisch verfügbar.

MONTAGE UND REGELUNG

Den Entfeuchter mit der vorhandenen Gewächshaustechnik abstimmen

Lüfter, Energieschirme, Heizung, Kühlung, Bewässerung und Beleuchtung beeinflussen die Feuchtebilanz. Umgeht die trockene Luft den Pflanzenbestand oder misst der Sensor an einer ungeeigneten Stelle, bleibt selbst hohe Nennleistung ungenutzt.

Klären Sie vor der Geräteauswahl, welcher Regler die Feuchte führt, welche Signale verfügbar sind und was bei Wartung oder Störung geschieht. Schnittstellen werden für das konkrete Modell bestätigt.

01

Luftwege

Zu- und Rückluft, Mischwirkung, Kanaldruck, Bestandswiderstand und Zonen festlegen. Luftkurzschlüsse und unversorgte Bereiche im Montageplan erkennen.

02

Regelung und Sensoren

Sensortyp, Messort, Kalibrierung, Schalthysterese, Prioritäten und Alarme abstimmen. Verfügbare Signale für die ausgewählte Ausführung prüfen.

03

Versorgung und Entwässerung

Spannung, Phasen, Anschlussleistung, Absicherung und Kondensatweg klären; erforderlichen Siphon, Förderhöhe, Frostschutz und Reinigungszugang berücksichtigen.

04

Betrieb und Wartung

Zugang zu Filtern, Registern und Rotor, Reinigung der Wasserwege, Ersatzteile und Wartungszeiten vor der Installation vorsehen.

ENTWICKLUNG UND FERTIGUNG

Ein Gerät, das zu Ihrer Anlage und Ihren Schnittstellen passt

Yakeclimate entwickelt und fertigt industrielle Luftentfeuchtungsgeräte für anspruchsvolle Klimabedingungen, mit Schwerpunkt auf Agrar- und Energieprojekten. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir anwendungsspezifische Luftentfeuchtungsgeräte, abgestimmt auf die Betriebsbedingungen, Schnittstellen und Integrationsanforderungen des jeweiligen Projekts oder Systems.

YAKE stimmt die Ausführung auf den vereinbarten Kulturbereich, Feuchtelast, Layout, Versorgung und Regelung ab. Die Gesamtplanung des Klimasystems liegt beim Anlagenplaner; YAKE liefert die vereinbarten Geräte und zugehörigen Unterlagen.

01 / Betriebsbedingungen klären

Abmessungen, Kultur, Klimadaten, Messverläufe, Feuchtequellen, Zielbereich und vorhandene Technik erfassen.

02 / Gerät und Montageort wählen

Produktfamilien, Temperaturgrenzen, Luftvolumenstrom, Einbau, Versorgung, Entwässerung und Wartungszugang vergleichen.

03 / Ausführung vereinbaren

Modell, Anpassungen, Zeichnungen, Prüfanforderungen, Dokumentation und Zuständigkeiten festlegen.

04 / Fertigen und prüfen

Die vereinbarte Ausführung herstellen, erforderliche Prüfungen dokumentieren und Informationen für Montage und Inbetriebnahme bereitstellen.

HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zur Luftentfeuchtung im Gewächshaus

Die Antworten helfen bei der Vorbereitung Ihrer Anfrage. Kulturziele, tatsächliche Betriebsbedingungen und die Daten des ausgewählten Modells bilden gemeinsam die Grundlage der Auslegung.

01 Warum ist die Luftfeuchtigkeit nachts besonders hoch?

Die Luft kühlt nach Sonnenuntergang ab, während Pflanzen und feuchte Oberflächen weiter Wasserdampf abgeben. Dadurch steigt die relative Feuchte. An Oberflächen unterhalb des Taupunkts kann Kondenswasser entstehen. Erfassen Sie deshalb Temperatur, Feuchte und Betriebszustände über die Nacht.

02 Soll nach relativer Feuchte, Taupunkt oder VPD geregelt werden?

Die relative Feuchte dient häufig der Geräteregelung, der Taupunkt beschreibt das Kondensationsrisiko und das Dampfdruckdefizit (VPD) die Verdunstungsbedingungen der Kultur. Die agronomische Strategie bestimmt die Ziele; Geräteauslegung und Regelung benötigen zusätzlich Temperatur, Feuchtelast und Betriebszeit.

03 Wann reicht Lüften aus, und wann lohnt sich ein Gewächshausentfeuchter?

Lüftung kann die Feuchtelast abführen, wenn die Außenluft geeignet ist und der nötige Luftwechsel zulässig bleibt. Ein Entfeuchter kommt infrage, wenn Lüftungen geschlossen bleiben müssen, Außenluft zu feucht ist oder Wärmeverluste zu hoch werden. Häufig werden beide Verfahren abgestimmt eingesetzt.

04 Warum sollte Blattnässe zusätzlich gemessen werden?

Die Dauer nasser Blätter, Blüten und Früchte kann für das Infektionsrisiko aussagekräftiger sein als ein Tagesmittelwert der Luftfeuchte. Bei Erdbeeren werden etwa 13–16 Stunden Nässe unter kühlen, feuchten Bedingungen als günstig für Botrytis beschrieben. Die Bewertung gehört zur kulturbezogenen Fachberatung.

05 Wie wird die erforderliche Entfeuchtungsleistung berechnet?

Aus der Feuchtelast und dem verfügbaren Zeitraum zum Wasserentzug. Relevant sind Raumvolumen, Transpiration, Bewässerung, Luftwechsel, Türen, vorhandene Kühlung, Temperatur und Zielbereich. Die Grundfläche oder eine Nennleistung bei 30 °C und 80 % r. F. allein genügt nicht.

06 Deckenmontage oder Standgerät – was passt besser?

Deckenmontage spart Bodenfläche, braucht aber eine geeignete Tragstruktur, Wartungszugang und einen sicheren Kondensatweg. Standgeräte lassen sich häufig leichter erreichen, benötigen jedoch Stellfläche und eine wirksame Luftverteilung. Das Anlagenlayout entscheidet.

07 Wann ist ein Adsorptionsentfeuchter sinnvoll?

Bei niedrigeren Temperaturen oder niedrigeren Feuchtezielen kann Adsorption geeigneter sein als Kondensationsentfeuchtung. Für RY-200M und RY-750M nennt der Katalog einen Temperaturbereich von −10 °C bis +55 °C. Leistung am Betriebspunkt, Regenerationsluft, Wärmebedarf und Abluftführung werden gesondert geprüft.

08 Lässt sich ein YAKE-Gerät an den Klimacomputer anschließen?

Wenn das gewählte Modell und seine Steuerung die benötigte Schnittstelle unterstützen. Senden Sie Angaben zum Regler, zu Signalen, Alarmen und Betriebsabläufen. Wir bestätigen anschließend die Anschlussmöglichkeiten der konkreten Ausführung.

09 Wann wird Befeuchtung statt Entfeuchtung benötigt?

Pilzfruchtung, Vermehrung und bestimmte Lager- oder Prozessräume benötigen gezielt hohe Feuchte. Liegt der Istwert unter dem Kulturziel, kann Befeuchtung erforderlich sein. Wasserqualität, Hygiene, Luftverteilung und die Vermeidung freier Nässe gehören zur Planung.

10 Welche Angaben benötigt YAKE für eine erste Prüfung?

Anlagenmaße, Kultur und Wachstumsphase, Temperatur- und Feuchteverläufe, Zielbereich, Außenklima, Bewässerung, vorhandene Klimatechnik, Kondensationsorte sowie Montageplatz, Strom, Ablauf und Schnittstellen. Fotos und Pläne helfen; noch unbekannte Werte können offenbleiben.

ANGABEN FÜR DIE AUSLEGUNG

Beschreiben Sie die Anlage und ihre kritischen Betriebszeiten

Für das erste Gespräch ist keine vollständige Spezifikation nötig. Beschreiben Sie, wann und wo die Luftfeuchtigkeit schwer zu regeln ist. Kennzeichnen Sie unbekannte Werte, statt sie zu schätzen.

Bei mehreren Zonen genügt zunächst ein repräsentativer Raum mit einer Übersicht der Unterschiede. So lässt sich prüfen, ob Geräteausführungen wiederholt eingesetzt werden können.

01

Anlage und Kultur

Innenmaße, Bauweise, Kultur oder Prozess, Wachstumsphase, Zonen, Bestandsdichte, Betriebszeiten, Standort und Fotos oder Zeichnungen.

02

Klima und Auffälligkeiten

Tag- und Nachttemperatur, gemessene Feuchte, Zielbereich, extremes Außenklima, Kondensationsorte und Dauer der Blattnässe.

03

Vorhandene Technik

Lüftung, Energieschirme, Heizung, Kühlung, Umluft, Bewässerung, Befeuchtung, Entfeuchter, Sensoren und Regler.

04

Montage und Lieferung

Decken- und Bodenfläche, Luftkanäle, Wartungszugang, Stromversorgung, Entwässerung, Wasserqualität, Schnittstellen, Stückzahl und Terminplan.

PROJEKTSTART

Welche Feuchtebedingungen soll Ihre Anlage erreichen?

Senden Sie uns Anlagengröße, Kultur, Temperatur- und Feuchteverläufe sowie Angaben zu Lüftung, Montageplatz, Strom und Entwässerung. Wir prüfen damit passende Geräte und benennen die noch benötigten Informationen.

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